Sie sind für Frauen und Männer und/oder Kinder und Jugendliche da. Häusliche Gewalt kommt zwar häufig vor und ist schrecklich, wird aber meist nur dann zum Thema, wenn etwas Auffälliges passiert. Die Gesetzgebung rund um das Thema häusliche Gewalt versucht den speziellen Umständen der betroffenen Personen gerecht zu werden und hat deshalb einige Besonderheiten vorgesehen, wie z.B. Das Zuhause, das eigene Heim: eigentlich der Ort, an dem man sich mit seiner Familie, seinen Liebsten in Sicherheit fühlen sollte. Häusliche Gewalt ist meist nicht ein einmaliger Ausbruch, sondern dauert über einen längeren Zeitraum an und kann mit der Zeit an Intensität gewinnen. Die SKHG ist von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) und der Konferenz der Kantonalen Sozialdirektorinnen und –direktoren (SODK) mit der interkantonalen Koordination der Umsetzung der Istanbul-Konvention … Engagement Kinderschutz Schweiz. In allen Kantonen existieren Beratungsstellen, die Opfer häuslicher Gewalt beraten und nach den Möglichkeiten des Opferhilfegesetzes unterstützen. 123 Ziff. Häusliche Gewalt ist nicht immer offensichtlich. Zögern Sie nicht, Hilfe zu beanspruchen. Herzlich willkommen! 2 StGB) sowie sexuelle Nötigung (Art. Häusliche Gewalt ist verletzend, strafbar und keine Privatangelegenheit. Häusliche Gewalt hat vielfältige Erscheinungsformen. Idealerweise verläuft eine polizeiliche Intervention folgendermassen: Die Polizei lässt sich von den Opfern an Ort und Stelle über den Vorfall informieren. Wird nach dem Einschreiten der Polizei eine Strafuntersuchung gegen die gewaltausübende Person geführt und geht es um schwerere Delikte, kann die Strafuntersuchungsbehörde sogenannte Ersatzmassnahmen wie z.B. Trennung. Häusliche Gewalt kommt in der Schweiz sehr häufig vor! Gewalttaten zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammen leben. Details entnehmen Sie dem Flyer oder am Tel. Statistisch gesehen ist die Definition von Gewalt in einem engen sozialen Milieu nicht das Ergebnis gesetzlicher Bestimmungen, sondern leitet sich aus der Beziehung zwischen beschuldigter und geschädigter Personen ab. Drohung, Nötigung, Freiheitsberaubung und das Auflauern nach einer Trennung (. Wenn wir nicht online sind, können Sie uns trotzdem eine Nachricht schreiben. 117). Rufen Sie in akuten Situationen die Polizei, Tel. Die Kurse finden montags, dienstags und mittwochs statt. Sie klärt ab, ob Dinge passiert sind, die gegen das Strafgesetz verstossen. Die aktuellen Adressen finden Sie auf der Opferhilfe-Website der Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektionen SODK: https://www.ebg.admin.ch/content/ebg/de/home/themen/haeusliche-gewalt/beratungsstellen-fuer-opfer.html, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG, EDA: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, EDI: Eidgenössisches Department des Innern, EJPD: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment, VBS: Eidgenössisches Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, WBF: Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, UVEK: Eidgenössisches Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, BLV: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, MeteoSchweiz: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, Swissmedic: Schweizerisches Heilmittelinstitut, EBG: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann. Auch die Täter/innen finden hier Hilfe, um ihr Verhalten zu ändern. Dazu zählen Gewalt in Paarbeziehungen Jugendlicher, Zwangsheirat und Gewalt zwischen Zwangsverheirateten, sogenannte Ehrenmorde, Genitalverstümmelungen, Gewalt gegen Seniorinnen und Senioren im Familienverband, Gewalt von Eltern gegenüber Kindern und umgekehrt, Gewalt unter Geschwistern oder auch Stalking.Â. Frauen machen so etwas nicht, denkt man. - Keystone . Verfolgt werden sowohl Gewalthandlungen zwischen Ehepartnern als auch zwischen heterosexuellen oder gleichgeschlechtlichen Lebenspartner/-innen mit einem gemeinsamen Haushalt auf unbestimmte Zeit oder bis zu einem Jahr nach deren Trennung. Physische (körperliche) Gewalt ist die offensichtlichste, wenn auch nicht häufigste Gewaltform. hochredet. Die Benachrichtigung der KESB oder anderer auf Kinder spezialisierte Angebote bedeutet in den seltensten Fällen, dass die Kinder fremdplatziert werden. Dazu gehört soziale Gewalt wie Bevormundung, Verbote oder die strenge Kontrolle von Familien- und Aussenkontakten. 126 Abs. Dies ergab die jüngste Lagebeurteilung durch die Task Force gegen häusliche Gewalt. 190 StGB) in Ehe und Partnerschaft Offizialdelikte sind. in eigens erstellten Gewaltschutzgesetzen ist folglich geregelt, wie lange eine Person von ihrem Wohnort weggewiesen werden kann und in allen Kantonen können Rückkehr- und Annäherungsverbote ausgesprochen werden. Gewalt zwischen Eltern Ich brauche sofort Hilfe! Rechtzeitiges Handeln kann Leben retten. - Aktuellste Zahlen zur Häuslichen Gewalt in der Schweiz des Eidg. Die Schweizerische Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG) vernetzen auf Kantonsebene staatliche und private Institutionen, die in der Prävention und Bekämpfung von häuslicher Gewalt tätig sind. Solche Schutznormen dienen dem Opferschutz und es gibt sie in allen Kantonen. Erklären Sie der Person, dass Gewalt im häuslichen Bereich kein privates Problem ist. Es ist keine Schande, eine schlecht funktionierende Beziehung ändern zu wollen und sich Hilfe zu suchen. Auch Kinder sind häufig von häuslicher Gewalt betroffen. Diese Ersatzmassnahmen dienen nicht primär dem Opferschutz, sondern stellen sicher, dass die beschuldigte Person der Bestrafung zugeführt werden kann. Häusliche Gewalt kann sich über Jahre erstrecken, in manchen Familien sogar über Generationen. Hier finden Sie die Organisationen und Stellen, die Ihnen bei häuslicher Gewalt Unterstützung bieten. Die Polizei muss ermitteln. Hören Sie in Ihrer Nachbarschaft Hilfeschreie, oder gibt es andere Hinweise auf Misshandlungen?Zeigen Sie Zivilcourage, aber spielen Sie nicht den Helden/die Heldin. Das ergibt 52 Fälle pro Tag. April 2018 ist das Übereinkom-men des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt in der Schweiz in Kraft getreten. ein Kontakt- oder ein Rayonverbot erlassen, die an Stelle von Untersuchungshaft treten. Hält sich die beschuldigte Person nicht an diese Massnahmen, wird sie wieder in Untersuchungshaft genommen. Sie findet meist innerhalb der Familie und des Haushalts statt, kann aber auch Personen aus aktuellen oder ehemaligen Beziehungen betreffen, die nicht im selben Haushalt wohnen. Die AHG ist von Dienstag bis Donnerstag zu Bürozeiten via Chat erreichbar. In der ganzen Schweiz gibt es Beratungsstellen der Opferhilfe. Wenn keine akute Gewaltsituation vorhanden ist, Sie jedoch in einer Beziehung leben, in der Sie sich in Ihren Freiheiten eingeschränkt fühlen, wenn Sie sich Ihrem Partner/Ihrer Partnerin nicht gewachsen fühlen oder Konflikte vorherrschen, reden Sie darüber! Häusliche Gewalt. Im Anschluss daran stellt sich zuweilen Reue und eventuell auch eine vorübergehende Versöhnung ein. Jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren wurde bereits einmal in ihrem Leben von ihrem Lebensgefährten oder Ex-Lebensgefährten misshandelt. Physische Gewalt reicht von tätlichen Angriffen (z.B. Die Schweiz ist dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) beigetreten. In der Schweiz finden mehr als die Hälfte der Tötungsdelikte im sozialen Nahraum statt. Häusliche Gewalt: Wenn der eigene Partner zur Bedrohung wird. 062 550 20 20 E-Mail: info(*at*)ahg-aargau.ch oder Kontaktformular. Hierbei ist die Konfliktlösung keine Privatsache mehr, vor allem dann nicht, wenn Kinder beteiligt sind. Bern, 04.06.2020 - In der Mehrzahl der Kantone sind die gemeldeten Fälle häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt (AHG) Aargau Ziegelrain 1 5001 Aarau Tel. Wir beraten Opfer von Gewalt, Opfer von Häuslicher Gewalt, männliche Opfer von sexueller Gewalt und Opfer im Strassenverkehr. Doch Gewalt ist bittere Realität in vielen Schweizer Partnerschaften. 180 Abs. die Partnerin. Wenn der eigene Partner zur Bedrohung wird, wird das Leben zum Alptraum. In allen Kantonen existieren Beratungsstellen, die Opfer häuslicher Gewalt beraten und nach den Möglichkeiten des Opferhilfegesetzes unterstützen. Das Tragische daran ist, dass Häusliche Gewalt auch tödlich enden kann. Jede Person kann sich an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) wenden, wenn ihres Erachtens Kinder gefährdet sind und möglicherweise behördliche Hilfe … E-Mail, Adressen bezüglich Hilfe für Gewaltausübende, Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS), Schweizerische Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG). Das heisst, dass diese Delikte von Amtes wegen verfolgt werden, sobald die Polizei Kenntnis von ihnen hat. Eine weitere Form sozialer Gewalt bildet die ökonomische Gewalt. Sie klärt über die aktuelle Gesetzeslage und die Rolle der Polizei auf. Auch (und gerade) nach Trennungen oder Scheidungen können verletzte Gefühle zu Gewalthandlungen führen. Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder eheähnlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder androhen. Erklären Sie der Person, dass Gewalt im häuslichen Bereich kein privates Problem ist. Auch die Gesellschaft trägt die Kosten häuslicher Gewalt mit, die gemäss Untersuchungen jährlich bei einem dreistelligen Millionenbetrag liegen. Flyer Lernpgrogramm Die Polizei informiert die Betroffenen über die möglichen rechtlichen Schritte. Kontaktieren Sie Freunde und Freundinnen oder eine Beratungsstelle. Doch leider finden wir die Sicherheit dort nicht immer: Wenn in den eigenen vier Wänden, also zwischen Menschen, die sich eigentlich nahestehen, Konflikte vorherrschen und mit Gewalt ausgetragen werden, dann spricht man von «Häuslicher Gewalt». Bei häuslicher Gewalt kann oft eine spezifische Dynamik – die sogenannte Gewaltspirale – festgestellt werden. Neben körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt gehören auch solche Verhaltensweisen zur häuslichen Gewalt, die in ihrer Gesamtheit darauf abzielen, das Opfer zu kontrollieren und seinen freien Willen einzuschränken oder zu unterdrücken. Im Kanton Bern beispielsweise muss die Polizei etwa 1000 Mal pro Jahr deswegen ausrücken (Quelle: Polizeidirektion des Kantons Bern, Häusliche Gewalt im Kanton Bern, Jahresstatistik 2016). Sie sind für Frauen und Männer und/oder Kinder und Jugendliche da. Die negativen Folgen von häuslicher Gewalt zeigen sich auf gesundheitlicher, sozialer, finanzieller, aufenthaltsrechtlicher und nicht zuletzt auch auf volkswirtschaftlicher Ebene. Brechen Sie Ihr Schweigen. In der Schweiz werden die oben beschriebenen Gewalthandlungen in Ehe und Partnerschaft seit 2004 von Amtes wegen - unabhägnig davon, ob das Opfer es will - als Delikt verfolgt und sanktioniert. Bei ihrer Arbeit stellt die Polizei den Opferschutz an erste Stelle und kümmert sich dann darum, die Täterschaft zur Verantwortung zu ziehen. +41 61 267 44 93 bei der Fachstelle Häusliche Gewalt. Alle Opferberatungsstellen und andere auf häusliche Gewalt spezialisierten Institutionen bieten überdies Rechtsberatungen an und stellen detaillierte Informationen zur Rechtslage zur Verfügung. Sie reichen von subtilen Formen der Gewaltausübung durch Verhaltensweisen, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten/des Geschädigten ignorieren, über Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen, Bedrohung sowie psychischen, … Bieten Sie allenfalls persönliche Hilfe an (Zuhören, Zuflucht in Notsituationen). Häusliche Gewalt ist in Corona-Quarantäne ein noch grösseres Problem (Symbolbild). Häusliche Gewalt ist körperliche, sexuelle, psychische und wirtschaftliche Gewalt bzw. Gewaltausübende Frauen können sich bei der Opferhilfe über mögliche Angebote in der Wohnregion informieren. Doch die meisten Formen häuslicher Gewalt haben folgende Gemeinsamkeiten: Bei häuslicher Gewalt besteht zwischen der gewaltausübenden Person und dem Opfer eine emotionale Bindung. Der Kurs ist für den Teilnehmer kostenlos. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir nehmen uns gerne Zeit für Sie. Nach polizeilichen Einsätzen, in die Kinder und Jugendliche involviert sind, informiert die Polizei die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Häusliche Gewalt ist in jedem Alter anzutreffen, gleichermassen zwischen Schweizern und Ausländern, zwischen Akademikern und … Wenn Sie sich bedroht fühlen oder sich gar schon in einer akuten Gewaltsituation befinden, rufen Sie die Polizei: Notruf 117. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstuetzen wir Betroffene aller Nationalitaeten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Es gibt jedoch noch eine Reihe von anderen Beziehungskonstellationen und Formen von Gewalt, die ebenfalls unter den Begriff häusliche Gewalt fallen. Vielmehr geht es darum, den betroffenen Kindern die bestmögliche Unterstützung zu ermöglichen. Weisen Sie sie darauf hin, dass es in der Schweiz ein Gesetz gibt, das alle Opfer schützt, und Menschen, die helfen. Für gewaltausübende Männer bietet der Fachverband Gewaltberatung Schweiz (FVGS) Adressen bezüglich Hilfe für Gewaltausübende (Gewaltberatungsstellen und Lernprogramme) an. Hilfreiche Adressen Ich erfahre Gewalt in meiner Beziehung Ich setze Gewalt in meiner Beziehung ein Ich weiss von Gewalt in einer Beziehung Ich möchte mehr darüber erfahren Diese umfasst Arbeitsverbote oder Zwang zur Arbeit, Beschlagnahmung des Lohnes wie auch die alleinige Verfügungsmacht über finanzielle Ressourcen durch den Partner bzw. Hintergrundwissen zu verschiedenen Aspekten des Themas häusliche Gewalt finden Sie auf der Webseite des Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG). Es ist fast nicht vorstellbar, dass in der Schweiz jedes Jahr 30’000 bis 50’000 Kinder im eigenen Zuhause Opfer oder Zeugen von Gewalt oder Missbrauch werden. Das Zivilgesetzbuch (ZGB) verpflichtet die Kantone zudem dazu, den Opfern von Gewalt, Drohungen und Nachstellungen Schutzmassnahmen zu gewähren, nämlich die Wegweisung der gewaltausübenden Person, Annäherungs- und Kontaktverbote sowie ein Verbot, sich an bestimmten Orten aufzuhalten. Weisen Sie sie darauf hin, dass es in der Schweiz ein Gesetz gibt, das alle Opfer schützt, und Menschen, die helfen. Häusliche Gewalt: Möglichkeiten, Hilfe und Ansprechpartner für Opfer Experten vermuten, dass sich durch die Corona-Pandemie die Zahl der häuslichen Gewalttaten erhöhen wird. Unter Eindruck des Lockdowns im Frühling waren die Befürchtungen gross, dass die häusliche Gewalt – wie in anderen europäischen Ländern – auch in der Schweiz zunehmen könnte. Kontaktieren Sie uns. Ermutigen Sie die Person, Hilfe zu holen und sich beraten zu lassen. 2 Bst. Im Falle akuter Gewalt- oder Bedrohungslagen gibt es rund um die Uhr den Polizeinotruf (Tel. 117. 031 511 00 09 Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären oder eheähnlichen, partnerschaftlichen Beziehung Gewalt ausüben oder androhen. 3-5 StGB), wiederholte Tätlichkeiten (Art. Doch bei den Schweizer Fachstellen melden sich immer mehr Männer, die von ihren Partnerinnen gepeinigt werden. Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle für gewaltausübende Personen oder suchen Sie andere Unterstützungs- und Hilfsangebote (Hausarzt, Psychotherapie, Suchtberatungsstelle etc.) Wenn jemand permanent unterdrückt wird, keine eigenen Entscheidungen treffen darf, Kontaktverbote erhält, sieht man keine blauen Flecke. Unsere Beratungen sind kostenlos und wir unterstehen der Schweigepflicht. Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Dominanz und Kontrollverhalten in der Beziehung einerseits und Gewaltausübung andererseits. bestimmte Möglichkeiten, das Verfahren auf Antrag des Opfers einzustellen oder besondere Schutzrechte für Opfer im Strafverfahren. Mit diesem Netzwerk will das Kantonale Amt für Gleichstellung und Familie die Opfer von Gewalt unterstützen, indem es sie an spezifische Fachstellen im Wallis leitet. Die Polizei kann bei akuter Gewalt einschreiten, den Täter/die Täterin sofort aus der Wohnung weisen, dem Täter/der Täterin verbieten, gewisse Gebiete zu betreten und/oder Sie und Ihre Kinder zu kontaktieren. Häusliche Gewalt findet am häufigsten in erwachsenen hetero- oder homosexuellen Beziehungen (mit Kindern) statt. Häusliche Gewalt hat viele Gesichter und tritt in den verschiedensten Beziehungskonstellationen auf. einer Ohrfeige) bis hin zu Tötungsdelikten. März 2019 um 10.09 Uhr ... Es wird angenommen, dass die Dunkelziffer sehr gross ist, da Opfer häuslicher Gewalt selten medizinische Hilfe aufsuchen. Bei Opfern systematischer und fortgesetzter Gewalt zeigen sich oft physische und/oder psychische Beeinträchtigungen, die nicht selten mit selbst schädigendem Verhalten wie Suchtmittelmissbrauch einhergehen. Es ist aber auf jeden Fall richtig, dass Sie etwas tun. Häusliche Gewalt kann auch durch die Nachbarn, die weitere Familie, die Bekannten etc. Ein normales Miteinander ist leider nicht möglich. Seit dem 1. Bieten Sie allenfalls persönliche Hilfe an (Zuhören, Zuflucht in Notsituationen). Häusliche Gewalt betrifft auch Kinder und Jugendliche. 2 Abs. 18'522 Straftaten im Bereich häusliche Gewalt wurden in der Schweiz allein 2018 registriert. April 2004 gilt gemäss Strafgesetzbuch (StGB), dass einfache Körperverletzung (Art. Wurde Gewalt ausgeübt oder in massiver Weise angedroht und werden die Beteiligten weiterhin von der gewaltausübenden Person bedroht, kann die Polizei sofortige Massnahmen wie die Wegweisung der gewaltausübenden Person, ein Betretverbot der Wohnung oder ein Kontaktverbot anordnen.